Wenn´s unten juckt und brennt

Jucken, Brennen und Schmerzen im Intimbereich sind unangenehm und verunsichernd. Viele Menschen denken sofort an eine Infektion – doch das muss nicht der Grund sein. Eine sehr häufige Ursache für diese Beschwerden ist die Scheidentrockenheit, ein Problem, das viele Frauen betrifft und das behandelbar ist.
Warum tritt Scheidentrockenheit auf? Die Vaginalflüssigkeit wird von speziellen Drüsen produziert und schützt die empfindliche Schleimhaut. Mit zunehmendem Alter, besonders in und nach den Wechseljahren, produziert der Körper weniger dieser schützenden Flüssigkeit. Aber auch Stress, bestimmte Medikamente oder hormonelle Veränderungen können Trockenheit hervorrufen. Das Ergebnis ist eine gereizte, empfindliche Schleimhaut, die juckt und brennt.
Glücklicherweise gibt es in der Apotheke hilfreiche Lösungen. Befeuchtende Gels und Cremes bieten schnelle Linderung und sorgen für wieder für Komfort. Diese Produkte sind rezeptfrei erhältlich und einfach anzuwenden. Für längerfristige Lösungen gibt es auch spezielle Seren, die die körpereigene Feuchtigkeitsproduktion unterstützen.
Neben lokalen Mitteln können auch ausreichend Wasser trinken und die richtige Intimhygiene helfen. Verwenden Sie milde, pH-neutrale Produkte und meiden Sie irritierende Stoffe wie stark parfümierte Seifen. Lockere Baumwollunterwäsche unterstützt ebenfalls das Wohlbefinden.
Wenn die Beschwerden trotz Behandlung anhalten oder sich verschlimmern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Ein einfaches Gespräch in der Apotheke kann aber oft schon helfen, die richtige Lösung zu finden.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.